Datenschutz und Datensicherheit

Datenabfluss per USB-Gerät

Wenn Betriebsgeheimnisse gestohlen und Betriebsexternen zugänglich gemacht werden, ist das kein Kavaliersdelikt, sondern Industriespionage. Diese kann sowohl durch externen Zugriff auf die IT als auch durch die aktive Weitergabe von Mitarbeitern erfolgen. Wenn ein externer „Einbruch“ in die IT ausgeschlossen werden kann, sollten Sie umgehend feststellen, von welchem Rechner die Daten wie abgeflossen sind. Beliebt hierfür sind vor allem per USB angeschlossene Speichergeräte.

Prüfung bei Windows-Rechnern

Das Betriebssystem Windows eröffnet die Möglichkeit, die Registry auf systemfremde USB-Geräte zu durchsuchen. Hier werden nämlich unter „USBSTORE“ und zusätzlich unter „Windows Portable Devices“ die Seriennummer und Hersteller-ID der angeschlossenen Geräte gespeichert. Diese Angaben können leicht mit der Liste der im Betrieb zugelassenen USB-Geräte abgeglichen werden. Zudem können Sie mithilfe des Laufwerkbuchstabens geprüft werden, welche Daten auf dem Laufwerk vorhanden waren. Damit können Sie feststellen, von welchem PC aus welche Daten auf unzulässige USB-Geräte transferiert wurden. Die User-Anmeldung an diesem PC zum fraglichen Zeitpunkt hilft Ihnen, die konkrete Person zu identifizieren.

Wie Sie am besten vorgehen

Es empfiehlt sich, für das Unternehmen verbindliche Regelungen zur Nutzung von USB-Geräten aufzustellen. Ihr Datenschutzbeauftragter ist dabei gern behilflich.

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