Newsletter-Marketing

Auswirkungen der DSGVO auf das Newsletter Marketing

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob Ihr Newsletter den Anforderungen des Datenschutzes entspricht? Denn durch die neue DSGVO ergeben sich einige Änderungen im Hinblick auf das Newsletter Marketing. Beachten Sie den Datenschutz beim Newsletter Marketing nicht, kann Ihnen mit einer Abmahnung gedroht werden. Denn sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, gelten die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Doch was genau ändert sich? Im Folgenden erläutern wir die Wichtigsten Auswirkungen der DSGVO auf das Newsletter Marketing.

Personenbezogene Daten

Insbesondere im Marketing wird mit personenbezogenen Daten gearbeitet. Die DSGVO definiert genau, welche Daten in die Kategorie personenbezogene Daten fallen. Im E-Mail und Newsletter Marketing sind insbesondere diese betroffen:

• Name
• Adresse
• Geburtsdatum
• Telefonnummer
• E-Mail Adresse

Achtung: Bei der Newsletter Anmeldung darf nur die E-Mail Adresse als Pflichtfeld abgefragt werden.

Werden die Daten automatisiert und massenweise in Datenbanken verarbeitet, muss ein Einverständnis der Betroffenen vorliegen. Auf die Verwendung gekaufter Datensätze sollte daher verzichtet werden. Im Zweifel ist es schwer nachzuweisen, dass Betroffene der Datenverarbeitung zugestimmt haben oder ggfs. eine Zustimmung widerrufen wurde. Daher ist die Gefahr eines Datenschutzverstoßes in diesem Fall sehr groß.

Wenn Sie die personenbezogenen Daten zum Newsletter-Versand an einen Dritten weitergeben (z.B. MailChimp), sollten Sie diesen nach den Datenschutzkriterien auswählen. Zudem sind Sie bei der Weitergabe personenbezogener Daten dazu verpflichtet, einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihrem Versanddienstleister abschließen.

Double-Opt-In

Die Rechtsgrundlage in Deutschland schreibt vor, ein Double-Opt-In-(DOI) Anmeldeverfahren zu nutzen. Um einen Empfänger in den E-Mail Verteiler aufzunehmen, benötigen Sie eine ausdrückliche Einwilligung von der Person. Mit dem Double-Opt-In-Verfahren erhalten Sie diese Einwilligung und vermeiden, dass zufällige E-Mail-Adressen nicht wahllos für den Newsletter angemeldet werden. Denn für die Anmeldung bekommt der Empfänger zunächst eine Bestätigungsmail mit einem Link. Erst, wenn der Empfänger auf diesen Bestätigungslink klickt, wird er in den Newsletter-Verteiler aufgenommen. Um im Zweifel, die Einwilligung nachweisen zu können, sollten Sie das Datum und die Uhrzeit speichern.

Abmeldelink und Impressum

In jedem Newsletter muss es für den Empfänger die Möglichkeit geben, sich von dem Newsletter abzumelden. Nutzen Sie einen Abmeldelink in dem Newsletter, um sicherzustellen, dass sich der Empfänger mit einem Klick abmelden kann. Gleichzeitig wird er automatisch aus dem Verteiler genommen.
Das Telemediengesetz (TMG) sieht vor, dass Ihr Newsletter auch ein Impressum enthält. Sie müssen demnach Ihren Empfängern erklären, wer der Absender ist (inkl. Anschrift und Abmeldelink).

Betroffenenrechte

Zu beachten sind auch die Datenschutzrechte der Betroffenen. Die vier wichtigsten Rechte sind im Folgenden aufgelistet.

  1. Recht auf Widerspruch: Betroffene, die der Datenverarbeitung zugestimmt haben, können die Einwilligung jederzeit widerrufen und die Daten löschen lassen.
  2. Recht auf Berichtigung der Daten: Wenn die Daten der Betroffenen Fehler enthalten, haben die Betroffenen das Recht diese berichtigen zu lassen.
  3. Recht auf Auskunft: Die Betroffenen sind dazu berechtigt, eine Anfrage bei den Verantwortlichen, die ihre Daten verarbeiten, zu stellen. Spätestens nach vier Wochen muss durch die Verantwortliche Stelle eine Antwort erteilt worden sein.
  4. Recht auf Einsicht in das Verfahrensverzeichnis: Die betroffenen Personen muss ein Überblick über die Datenverarbeitung möglich sein.
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