Skip to content
Abfischen von Passwoerter via Pishing-Attacke

Pishing-Mails: Wie Sie das abfischen Ihrer Daten verhindern

Waren Sie auch schon mal verunsichert, als Sie eine E-Mail von Amazon, Pay-Pal oder Ihrer Bank bekommen haben, in der Sie angeblich eine Rechnung noch nicht beglichen haben oder Sie ein neues Passwort vergeben sollten? Oft handelt es sich hierbei um eine typische Phishing-Masche.

WAS IST PHISHING?

Das Wort Phishing verrät es schon ein wenig. Passwort + Fishing = Phishing. Es geht also darum, an Ihre Passwörter oder auch andere private Personendaten zu kommen. Dazu imitieren Betrüger die E-Mails von bekannten Unternehmen wie Amazon, Paypal, Google, Apple oder von Banken. Aber auch Namen von Freunden oder Geschäftspartnern können missbraucht werden. Der E-Mail Empfänger wird meist aufgefordert, auf einen Link zu klicken, einen Anhang zu öffnen oder auf die E-Mail zu antworten. Über die Links landen Sie dann auf einer gefälschten Webseite, die der Originalen Seite meist täuschend ähnelt.

AKTUELL AUF DEM PHISHING-RADAR

Seit wenigen Tagen kursiert eine Phishing-Mail, in der sich Betrüger mal wieder die Amazon-Nutzer zum Opfer machen wollen. Aufgrund von verdächtigen Login-Versuchen aus dem Ausland sei unser Konto zur Sicherheit gesperrt worden. Um es wieder freizugeben werden wir aufgefordert über einen Link einen Verifizierungsvorgang abzuschließen.

Nicht nur aufgrund der Rechtschreib- und Grammatikfehler, sondern insbesondere weil zur Verifizierung “persönliche Details” benötigt werden, ist Vorsicht geboten!

WIE SIE DIE BETRÜGER ENTLARVEN

Auf den ersten Blick ist es gar nicht so einfach eine gefälschte E-Mail zu erkennen. Bei folgenden Hinweisen sollten Sie jedoch misstrauisch werden:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler: E-Mails mit offensichtlichen Rechtschreibfehlern werden in der Regel nicht von vertrauenswürdigen Unternehmen verschickt.
  • Vertrauliche Daten: Sehr verdächtig wird es, wenn vertrauliche Daten wie TAN oder Passwort abgefragt werden. Seriöse Unternehmen würden dies niemals tun, erst recht nicht per E-Mail. Antworten Sie einfach nicht und geben Sie keinesfalls Ihre Daten preis.
  • Kurze Fristen: Wenn Ihnen ein kurzer Zeitraum vorgegeben wird, indem Sie beispielsweise Ihr Konto innerhalb von 24 Stunden freischalten müssen, sollten Sie beachten, dass normalerweise keine derart kurzen Fristen vorgegeben werden.

Tipp:

  • keine Links in solchen E-Mails anklicken
  • keine Bilder herunterladen
  • keinen Anhang öffnen
  • die E-Mail löschen

Bevor Sie auf einen Link klicken, können Sie mit der Maus über den Link fahren und sehen wie die Zieladresse lautet. Allein das klicken auf den Link in einer Phishing-Mail kann Schäden auf Ihrem PC verursachen. Im Zweifelsfall loggen Sie sich besser selbst mit der URL der Bank oder des Unternehmens über Ihren Browser ein.

Diese (und anderes) Awareness-Aspekte sind Teil unsere Schulungen zum Datenschutz, so zum Beispiel bei der Übernahme des Mandats des externen Datenschutzbeauftragten beispielsweise in Köln (und anderen Städten bundesweit).

Sind Sie bereit die Kriminellen zu entlarven, um nicht auf ihre Masche reinzufallen? Machen Sie hier den Test;
über weitere aktuelle Phishing-Mails können Sie sich bei der Verbraucherzentrale informieren.

Schreiben Sie uns:
0251 29794740 Schreiben Sie uns Remote-Desktop download