Kleine Textdatei mit großer Wirkung: Wie Cookies das Onlinemarketing unterstützen

Ob man Nachrichten liest, ein schnelles Abendessen beim Lieferservice ordert oder sich neue Laufschuhe zum Joggen bestellt:

Mit jedem Mausklick hinterlässt der Nutzer einer Website einen digitalen Fußabdruck, den sich das Onlinemarketing zunutze macht.

Er ermöglicht es Websitebetreibern und Unternehmen, das (Kauf-)Verhalten des Besuchers nachzuvollziehen und zu überprüfen, ob ihre Website erneut aufgerufen wird.

So wird für jeden Besucher ein Profil erstellt, in dem die gewonnenen Daten gespeichert werden und das als Basis für (personalisierte) Werbung dient. Dies ist natürlich umso wirksamer, je präziser und umfangreicher die gesammelten Daten sind. Genau an dieser Stelle greift das Onlinemarketing. Es ist in der heutigen Welt, in der immer mehr Menschen im World-Wide-Web zuhause sind, nicht mehr wegzudenken.

Kategorien Cookies-transparent

Onlinemarketing ist eine Marketingform, die dazu beiträgt, eine Marke, ein Unternehmen oder ein Angebot im digitalen Markt zu positionieren und über das Internet zu verkaufen.
Definitionsgemäß hat Onlinemarketing die Aufgabe, mithilfe von Marketingmaßnahmen Besucher gezielt auf eine bestimmte Internetpräsenz zu lenken, auf der dann ein Geschäft abgeschlossen oder angebahnt werden kann.

Onlinemarketing wird in der heutigen Welt immer wichtiger, da viele Geschäfte nur noch im Internet abgeschlossen werden und der Handel in der virtuellen Welt bereits einen großen Marktanteil eines Unternehmens ausmacht. Dabei setzt sich das Onlinemarketing nicht nur den Aufruf der angeworbenen Seite als Ziel, sondern versucht vielmehr, den Besucher bei der Nutzung der Website zu unterstützen, langfristig eine digitale Marke aufzubauen und somit eine Conversion hervorzurufen.

Doch wie lässt sich Onlinemarketing am besten betreiben und wie kann man den Besucher am wirkungsvollsten ansprechen?

Hier kommen Cookies zum Tragen. Dies sind kleine Textdateien, die auf dem Endgerät des Nutzers gespeichert werden und bestimmte Informationen zum Nutzer enthalten.
Durch sie soll das Surfen im Internet komfortabler gemacht werden. Denn durch Cookies versorgt der Browser die Website mit Informationen; zum Beispiel wann der User die Website das letzte Mal geöffnet hat und welche Produkte er sich angeschaut hat. Mit anderen Worten: Der Nutzer kann durch diese Daten eindeutig identifiziert werden und sein Surfverhalten kann gespeichert werden. Dadurch ist es dem Betreiber der Website möglich, die Website individuell an den Nutzer anzupassen.

Der Vorteil für den User

Er muss sich nicht bei jedem Aufruf der Seite neu anmelden und seine ausgewählten Produkte werden für ihn im Warenkorb gespeichert.

Wie funktioniert die Unterstützung des Onlinemarketings durch Cookies genau?

Durch die Cookies werden Daten „getrackt“. Dies bezeichnet die Aufzeichnung und Auswertung des User-Verhaltens im Internet. Durch Tracking werden also die Handlungen des Nutzers auf der Website durch Cookies mitverfolgt und ausgelesen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es den Betreibern einer Website, ihre Seite kundenfreundlicher zu gestalten oder ihre Produkte zielgruppengerechter zu vermarkten. Auch die Wahrscheinlichkeit der Conversion wird gesteigert.

An dieser Stelle ergibt sich auch ein Knotenpunkt des Onlinemarketings. So können die Informationen entweder von First-Party Cookies oder von Third-Party Cookies genutzt werden. Erstere stammen meist vom Websitebetreiber selbst und werden nur lokal auf dem Rechner des Users gespeichert. Damit kann der Nutzer nur von der Website wiedererkannt werden, von der der Cookie stammt.

Durch First-Party Cookies kann der Websitebetreiber unter anderem Berichte durch Werbe-Cookies erhalten. Diese dienen ausschließlich dazu, dem User entsprechend seines Surfverhaltens Werbung anzuzeigen. Maßgeblich für das Onlinemarketing sind vor allem die Third-Party Cookies. Sie werden von Werbetreibern genutzt und sammeln über ihre Werbeschaltungen auf anderen Seiten, die ebenfalls Cookies enthalten, Nutzerinformationen.

Begibt sich der Nutzer erneut auf eine Website mit Werbung des gleichen Anbieters, wird er wiedererkannt und sein Surfverhalten kann in einem Profil gespeichert werden. Dies ermöglicht es, Aussagen zur Navigation des Nutzers über Links, seine Verweildauer auf unterschiedlichen Websites oder auch über die verschiedenen Seitenaufrufe und ihre Häufigkeit zu treffen. So können Werbebetreiber ihre Anzeigen auf die individuelle Nutzung des Users zuschneiden und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, angeklickt zu werden.

Nach dem Tracking folgt im nächsten Schritt die Datenaufbereitung. Da Daten allein noch wenig aussagekräftig sind, müssen sie gezielt aufbereitet werden, um Transparenz zu schaffen. Erst dann bieten sie für den Betreiber einer Website eine wertvolle Grundlage, um seine Dienstleistung oder seine Waren besser zu vermarkten. Wenn dies geschehen ist, können die Daten analysiert werden – zum Beispiel, um Rückschlüsse über das Nutzerverhalten zu ziehen und Aufschluss über das Optimierungspotenzial von Onlinemarketing-Kampagnen zu geben. Anhand dieser Ergebnisse kann schließlich die Optimierung der Website erfolgen.

Fazit

Onlinemarketing ist eine der wichtigsten Werbepositionen von Unternehmen, es kann maßgeblich deren Reichweite und Erfolg bestimmen. Seine Bedeutung wird auch in Zukunft nicht abebben, da eine immer größere Verlagerung des Marktes in Onlinestrukturen erfolgt. Dabei sind Cookies ein wesentlicher Bestandteil für ein erfolgreiches Onlinemarketing. Die Nutzer streben nach personalisierten Internetseiten und reagieren positiv auf Werbeanzeigen, die individuell auf ihre Interessen zugeschnitten sind.

Schreiben Sie uns:
0251 29794740 Schreiben Sie uns Remote-Desktop download